Designermode

Ist die Haute Couture die einzige, die den Namen Designermode tragen darf und der er auch zusteht? Designermode ist in aller Munde, und somit mittlerweile sehr verwässert. Der Name ist nicht Urheber geschützt, also darf sich jeder mit ihm schmücken, fragt ja auch keiner so direkt nach!?

Abends beim zappen durch die Fernsehkanäle trifft man auf ein Homeshopping Sender nach dem anderen und überall heißt es "Designermode" im Angebot. Bei dem Namen kommt einem gleich das Wort hochwertig in den Sinn. Aber ist das tatsächlich der Fall? Beim genauerem hinsehen kommt man ins Grübeln... Wo liegt der Unterschied zwischen den Karl Lagerfelds dieser Welt und den im verborgenen, unbekannten Designern einer Billig Modekette? Beide kreieren und kopieren Mode - die einen auf höchstem Niveau - und andre am unteren Level. So muss jeder selbst für sich entscheiden, wo für ihn Designermode anfängt und wo sie aufhört. Ein wohlklingender Name macht noch lang nicht einen richtigen Designer aus, oft verstecken sich dahinter ganze Designerteams, die unter einer Marke zusammenarbeiten.

Bei Designermode erwartet der Verbraucher, je nachdem wie hoch seine Ansprüche sind, erlesene Qualität, die beim bloßen Betrachten zu erkennen ist und natürlich Einzigartigkeit, auf jeden Fall nichts von der Stange. Doch genau das ist meistens der Fall. Designermode von der Stange. Aber wenn einem das bewusst ist und man sich damit zufrieden gibt, dass es verschiedene Qualitätsstufen von Designermode gibt, kann man ganz glücklich werden mit "Designermode" a al Homeshopping. Und wer kann sich denn schon einen Original Armani leisten? Designermode aus Italien gibt dem einfachen Verbraucher schon ein Gefühl von Echtheit. 

 

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